Das Tragetuch - die flexible Tragehilfe
Wohl das älteste Modell einer Tragehilfe, ist das Tragetuch. Es gibt sie in verschiedenen Längen (2,70m – 5,70m), und sie können unterschiedlich gebunden werden.
Der Vorteil daran, dass sie einzeln gebunden werden, ist, dass sie so flexibel sind. Man kann ein Tuch so binden, dass ein Neugeborenes darin liegt, ein größeres am Bauch, auf der Hüfte oder am Rücken sitzen kann. Außerdem kann man das Tragetuch auch als Unterlage verwenden, wenn man das Baby z. B. im Wartezimmer oder im Stadtpark nicht mehr tragen sondern ablegen will.
Inzwischen gibt es sogar spezielle Aqua-Tragetücher, mit denen man das Baby mit unter die Dusche oder ins Schwimmbecken nehmen kann.
Der Nachteil ist, dass es eben gebunden werden muss. Dazu gehört ein bisschen Übung. Es gibt zwar auch Varianten, bei denen das Tuch geknotet bleiben kann, trotzdem sollte es auch hier ab und zu neu gebunden werden, damit es sich dem größer werdenden Baby anpasst. Wenn man das Tuch dann z. B. auf nassen Straßen oder Waldwegen neu binden muss, können die Enden schmutzig werden, da sie oft auf dem Boden aufliegen.
Bindeanleitungen für Tragetücher gibt es meist beim Neukauf des Tuchs, bei der Hebamme (Vorbereitungskurs, Nachsorge), bei Freunden oder im Internet, z. B. hier:
http://www.wickelkinder.de
In nächsten Artikel geht es um den Ring-Sling.

